Freitag, 27. Dezember 2013

Tanze, auch wenn die anderen die Musik nicht hören.


"And those who were dancing were thought to be insane by those who could not hear the music."


Tanze, auch wenn die anderen die Musik nicht hören.
Du kannst dir sicher sein, dass die Musik existiert, wenn du sie hörst. Warum zählen die anderen? Nur du kannst dir sicher sein, dass es dich gibt. Nur das Jetzt zählt. Jetzt ist es schon wieder vorbei. Du lebst in diesem klitzekleinen Moment.

Du lebst nicht in Vergangenheit. Was passiert ist, ist passiert, nichts kann mehr geändert werden. Das Wort ist gelesen, der Buchstabe ist getippt. die Zeit, die vergangen ist, ist vergangen und wird auch nicht mehr zurückkehren. Du bereust Dinge nicht, weil du sie gemacht hast. Du bereust Dinge, die du sie nicht gemacht hast.

Du lebst auch nicht in der Zukunft. Du hast sie noch vor dir, du kannst sie beeinflussen, du kannst hoffen, du kannst träumen. Doch nichts wird so sein, wie du es dir vorgestellt hast.

Doch was bedeutet uns das Jetzt? Nichts. All unsere Träume, all unsere Wünsche, all unsere Erinnerungen - sie spielen in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Dieser Moment, der jetzt ist, wird bald nicht mehr sein. "Heute" war gestern "morgen" und morgen wird "heute" "gestern" sein.

Tanze, auch wenn die anderen die Musik nicht hören.
Sei du selbst, auch wenn die anderen nicht wissen, wer du bist.
Bleibe verrückt. Und sei stolz darauf.

Montag, 16. Dezember 2013

Atemlos

Atemlos. Schneller, schneller. Ich laufe. Schneller. Immer weiter. Ich kann nicht mehr. Mein Herz rast. Noch ein Stück. Ich laufe immer schneller. Wie lange noch? Nicht stehenbleiben. Ein kleines Stück noch . Ich keuche. Ich huste. Ich brauche Luft Ich hechle. Wie ein Hund. Nicht mehr lange. Schneller, schneller. Ich bin bald da. Weiter. Atemlos.
Stopp.
Ich stehe.
Jetzt.
Endlich.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Die lieben Lehrer...

Lehrer sind oft Opfer von Beschimpfungen, außerdem wird ihnen vorgeworfen, sie würden viel zu wenig arbeiten. Das neue Lehrerdienstrecht, welches in Österreich trotz Ablehnung der Lehrer durchgesetzt werden soll, ist heiß umstritten. So oft auch über lehrer geschimpft werden mag, irgendwie sind sie ja doch auch nur Menschen.

Die folgenden Zitate wurden wortwörtlich von Lehrern übernommen, viele sind aber komplett aus dem Zusammenhang gerissen, weder Namen noch Fächer wurden angeführt. Sie sollen niemanden bloßstellen, sondern dienen nur zur Unterhaltung. Schließlich sind auch Lehrer (die meisten) ganz liebe Menschen!

Viel Spaß damit!



"Wenn ihr nicht leise seid, muss ich wieder singen „Head and shoulders, knees and toes, knees and toes"(singend)

"...dann habt ihr entweder null oder gar keine Punkte!"

"Der Petersdom in Florenz..."

"Jetzt schraube ich meinen IQ runter auf Wurstsemmelniveau... mit Gurkerl!"

"Und wie alle in diesem Alter hab ich damals geglaubt, dass meine Schwester ein Alien ist."

"Where lose you?"

"Ein Schnupperschüler? Süüüß!"

"Ob ihr es glaubt oder nicht, ich komme wieder!"




Das war  eine kleine Auswahl, ich hoffe es hat euch gefallen! Nächstes Mal sind dann die Schüler dran!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Hommage an alle Kloleser

Heute möchte ich mich einem recht ungewöhnlichen Thema widmen.

Wer kennt es nicht: Ein WC-Gang steht an, man verspürt schon den Drang. Schnell, beeilen!
Aber nein, man hat doch noch etwas vergessen! Schließlich will man die paar Minuten, die man dort verbringen wird, ja auch nicht nutzlos vergeuden. Eine gute Lektüre muss her. Eine Zeitschrift oder Zeitung ist auch gut. Manche bevorzugen auch die neumodische Art, nämlich Smartphone, Tablet & Co. Darauf locken dann oft auch Spiele wie "Temple Run", "Doodle Jump" oder vielleicht sogar noch das gute alte Tetris.

Aber zurück zum Lesen. Niemand will es zugeben, dennoch hat es schon fast jeder schon mindestens einmal getan. Schließlich will man sich auch am stillen Örtchen weiterbilden. Es muss ja nicht Goethes "Faust" sein, sogar einfache Action- oder Liebesromane funktionieren bestens, genauso wie die Tageszeitung.
Da will man also fünf Minuten in Ruhe lesen. Und da man ja sonst nie zum Lesen kommt und das stille Örtchen, wie es der Name schon sagt, so ruhig ist, bleibt man eben doch länger. "Das waren doch noch nicht einmal drei Minuten", denkt man sich. Bis es an der Türe klopft und auch ein anderes Familienmitglied mal muss. Vielleicht wird man auch schon vom Besuch vermisst. Denn diesen hat man in der Zwischenzeit natürlich völlig vergessen.

Jetzt ist also die Sitzung beendet. 5 Minuten waren es, keine Sekunde mehr. Gut, vielleicht 6 Minuten. Aber länger keinesfalls. Bis man von der bösen Uhr (oder von Frau / Mann / Tochter / Sohn / Geschwister / Opa / Oma / wem-auch-immer) mit der schrecklichen Wahrheit konfrontiert wird. WIE BITTE? NIEMALS! Nein, die Uhr lügt. Ganz bestimmt! Aber wenn es in irgendeiner Weise doch stimmen sollte, diese Zeit war ja schließlich keine verlorene Zeit. Lesen ist Bildung, und Bildung ist wichtig. Unser Land lebt von Bildung. Die Gesellschaft und die Menschen leben davon. Ohne Bildung wären wir in keinster Weise das, was wir sind.

Also, liebe Kloleser, ihr gehört sicher nicht zu den Analphabeten oder den Erwachsenen, die nicht lesen können. euch verdanken wir die Bildung unseres Volkes, ohne euch wäre der Staat nichts. Wer würde sonst lesen? Wann sollte man denn auch sonst lesen?
Fühlt euch geehrt. Nur heute. Aber heute bitte richtig. Denn sonst werdet ihr nie wieder die Chance dazu haben. 

Ich widme euch diesen Beitrag. Hommage an alle Kloleser!

Sonntag, 9. Juni 2013

Gut

“Hallo! Wie geht's?“

“Hmm... wie es mir geht? Meine Frau hat die Scheidung eingereicht, mein Haustier ist gestorben, mein Chef hat mich gefeuert, meine Mutter liegt im Krankenhaus, mein Haus wurde ausgeraubt, mein Auto wurde gestohlen und ich bin positiv beim AIDS-Test, also kannst du dir denken, wie es mir geht. Aber das wolltest du ja gar nicht wissen. Mir geht's gut, und dir?“

“Gut.“

Freitag, 26. April 2013

Dublin, I'll miss U!

Heute geht es wieder zurück nach Österreich nach 11 Tagen mit meiner Klasse in Irland. Gestern um Mitternacht kamen wir vom "Irish Dancing and Singing" zurück, heute mussten wir um halb 3 aufstehen. Von Schlafen konnte man da nicht reden.
Seit kurz vor fünf Uhr sind wir jetzt am Flughafen, um 7:30 sollte unser Flug starten - die Lehrer wollten natürlich, dass wir unbedingt schon 3 1/2 vorher da sind! Das Beste dabei : Unser Flug wurde um eine Stunde verschoben! Natürlich, was sonst...
Aber: Gratis WiFi und Zeit für einen Blogeintrag!

Einerseits freue ich mich schon auf zuhause, Freunde und Familie wiedersehen, im eigenen Bett schlafen und das sonnige Wetter genießen.

Andererseits will ich überhaupt nicht nach Hause. Ich fühle mich nach einer Woche schon so heimisch in Dublin und hätte kein Problem damit, noch eine Woche zu bleiben. Selbst wenn ich irgendwann wiederkomme, es wird nie das gleiche Gefühl wie in dieser Woche sein. Ich werde den irischen “spirit“ vermissen, die ewige Musik auf den Straßen, die Shops, das Denken und Reden in Englisch... Ich werde sogar die vollgestopfte Luas (eine Art Straßenbahn) vermissen und die Doppeldeckerbusse, die immer zu spät kommen.

Aber nun, da es gleich so weit ist: I'm coming home now!



Sonntag, 21. April 2013

Grüße aus Irland

Da ich nun seit fast einer Woche mit meiner Schulklasse in Irland bin, habe ich das als einen Anlass für einen kleinen Blogpost genommen. Ich bin in letzter Zeit nicht mehr sehr aktiv, das liegt wohl daran, dass ich im Moment wirklich gar keine freie Zeit mehr habe. Entschuldigt die Formatierung, ich kann leider nur vom Handy posten.
Irland ist wirklich wunderschön. Wir waren 2 Tage im Westen und haben uns Galway, die Cliffs of Moher (dort wurden viele Filme gedreht, unter anderem Harry Potter!), Clonmacnoise, Connemara und einiges mehr angeschaut. Jetzt wissen wir eine Sache: In Irland gibt es viele Schafe, Kühe, Pferde und sogar noch mehr Schafe!
Seit 4 Tagen sind wir nun in Dublin bei einer Gastfamilie. Eine Freundin und ich wohnen bei einer 75-jährigen Frau. Sie ist eigentlich ganz nett, aber etwas komisch und das Haus ist sehr "spooky". Obwohl sie immer "versucht, etwas Leckeres für uns zu kochen, gelingt es ihr  irgendwie nie so richtig :) Unsere “hostgranny“ hat 8 Kinder, 19 Enkel und ein paar Urenkel! Aber das Beste: Sie hat WiFi und ist sogar auf Facebook!
Dublin ist auch echt total cool, das Wetter ist zwar “very changeable“, aber ganz okay. Man kann super shoppen, auch wenn hier alles ein bisschen teurer ist. Bei einer “treasure hunt“ haben wir uns  fast verlaufen, weil uns ein Mann in die falsche Richtung geschickt hat!
Nach dieser kurzen Zeit denke ich oft in Englisch, wodurch mein Deutsch im Moment nicht gerade das beste ist.
But anyway, die Zeit ist so schnell vergangen, jetzt haben wir nur noch eine Woche und ich will nicht nach Hause!
Greetings, Kathi




Freitag, 22. März 2013

On stage...


Auf der Bühne stehen - man kann es hassen oder lieben, sich darauf freuen oder sich davor fürchten. Es kann alles super funktionieren, es kann aber auch alles schiefgehen.

Aufgeregt, das ist so ziemlich jeder vor einem großen Auftritt, manche mehr und manche weniger. Viele müssen noch hunderte Male auf die Toilette, andere vergessen vor lauter Aufregung glatt darauf. Es ist nicht mehr das Gleiche wie bei den Proben, jetzt gibt es Zuschauer. Im Gedanken geht man noch hunderte Male den großen Auftritt durch und malt sich vielleicht aus, was alles passieren könnte. Nein, es wird nichts schiefgehen. Alles wird funktionieren.


Aber dann öffnet sich der Vorhang und man muss anfangen. Die Leute draußen starren schon. Alles wird gut gehen, sicher doch. 

Wenn es soweit ist, muss man es durchziehen. Lieber sich auf der Bühne blamieren als einen  Rückzieher zu machen. Denn wenn man angefangen hat, ist es meistens gar nicht mehr so schlimm. Man vergisst alles um sich herum und konzentriert sich nur auf mich selbst. Ja schön in die Kamera lächeln, sonst werden die Fotos schrecklich!

Geschafft! Alles hat geklappt, sogar besser als in den Proben. Freude kommt auf. Eigentlich ja ein wahnsinnig tolles Gefühl. Ich will nochmal! 

Freitag, 22. Februar 2013

Suchbegriffe #1 - Von albanischen Freundinnen und lustigen Ameisen


Google Analytics ist schon ein ziemlich hilfreiches Tool. Besonders, weil man damit sehen kann, welche Suchbegriffe Leute auf deine Seite gebracht haben. Und da sind oft ziemlich lustige dabei!
Viel Spaß :)

little crazy world kathi
Da sucht mich jemand, würde ich einmal sagen. Ein bisschen vertauscht zwar, aber was macht das schon aus  - das nenne ich "Gesucht und gefunden"!

linkskrümmung
Du Armer - was ist denn da passiert? Ich kann da leider nicht weiterhelfen...

sinnlose schilder
Hmm… Sollten Schilder nicht immer einen Sinn haben? Naja, sollten...

Albanische freundin
Schön für dich - viel Glück in eurer Beziehung! Mehr kann ich leider nicht für dich tun!

liebe ist
Sollte ich das wissen? Liebe ist... schön?

ameise
lustige ameise
Soll sie jetzt lustig sein oder nicht? Ich weiß nicht, ob ich solche Krabbeltiere habe...

weihnachtsbaum geld
Tut mir leid, ich weiß auch nicht, ob dein Geld für einen Weihnachtsbaum reicht!

euro döner
So zwei bis drei Euro musst du schon ausgeben! Aber dann hast du keinen Hunger mehr!


Montag, 18. Februar 2013

Halt die Klappe, Hirn!

Im Bett denke ich über Sachen nach, über die ich mir sonst eigentlich nie Gedanken mache. Ich kann nie einschlafen, weil - im Volksmund gesagt - “mei Hian net die Goschn hält“ - mein Hirn nicht die Klappe hält. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass intelligente Menschen länger beim Einschlafen brauchen. Darf ich jetzt allen sagen, dass ich gescheiter bin als sie? Nein, besser nicht. Wobei, die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man doch...


Also, wenn ich nicht schlauer bin als andere, warum dann? Warum muss ich ewig über Dinge nachdenken, während andere schon längst süße Träume haben? Liebe Mitleidende, wir sind nicht allein! Vereinigt euch, lasst uns gegen unsere Gehirne protestieren!

Auch das scheint nicht die beste Idee zu sein. Aber was soll ich nun tun? Philosoph(in) werden und mir diese Zeiten als Arbeitsstunden anrechnen lassen? Zu Zeiten von Sokrates konnte man mit dieser Kunst anscheinend noch etwas erreichen, heute erscheint das eher unmöglich.

Ich kann mir an dieser Stelle diesen Witz nicht verkneifen: “Was sagt ein Philosophiestudent, der noch keinen Job gefunden hat, zu einem anderen Philosophiestudenten, der einen Job hat? - Einen Big-Mac bitte!“


So bequem das Bett auch sein mag, wenn man seit Stunden liegt, dauernd auf die Uhr guckt und die Zeit vergeht, wird es zur Qual. Noch schlimmer, wenn am nächsten Tag etwas Wichtiges ansteht, wie eine Prüfung, ein Ausflug oder eine Feier. Immer weniger Stunden, in denen man schlafen könnte, immer mehr Stunden, in denen man nicht geschlafen hat.

Aber immerhin gibt es Zeiten, da könnte man sofort ohne jegliche Probleme einschlafen. Nämlich morgens, wenn der liebenswürdige Wecker läutet und ein wunderschöner Tag auf dich wartet...

In diesen Worten: Schlaft gut!


Montag, 7. Januar 2013

Vorsätze...

Und plötzlich hat es "bumm" gemacht. 

Nein, ich rede hier nicht von Liebe auf dem ersten Blick. Sondern von Silvesterraketen, die am 31.12.2012 um 24 Uhr oder am 1.1.2013 um 0 Uhr in die Luft geschossen wurden. 

Nein, eigentlich war es gar nicht Mitternacht, als in Wien die ersten Raketen geschossen wurden, sondern schon viel früher. Anhand des Feuerwerks konnte man nicht erkennen, ob das neue Jahr schon begonnen hatte. Aber jedenfalls konnte man die einzelnen Raketen fast nicht mehr sehen, so bunt war der Himmel.


Doch egal ob es nun Mitternacht war oder nicht, viele werden sich gute Vorsätze gemacht haben. Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport, weniger Alkohol, gesundes Essen und abnehmen..., jedes Jahr sind es die gleichen. Einige wenige wollen sich auch mehr politisch engagieren, ehrenamtlich tätig werden oder weniger Zeit in Facebook & Co verbringen.

Normalerweise lasse ich es lieber bleiben mit den Vorsätzen. Nachträglich dann, sicher. Mit dem Sport klappt es für das Erste nicht, da ich mich schon wieder mal verletzt habe. Mit gesundem Essen bin ich gerade am Anfang. Weniger Schoko, das wär's!
Ansonsten: Ich rauche nicht, ich trinke nur sehr, sehr wenig Alkohol, abnehmen muss ich auch nicht, was dann? Ich formuliere meine Vorsätze lieber in "Schuljahren". Gute Noten, Ehrenamt, Sport... und voilà, klappt doch! Naja, so halbwegs zumindest :)

Jetzt die Frage: Haltet ihr eure guten Vorsätze? Wie sieht es jetzt, eine Woche danach aus? Klappt es wohl mit den Liegestützen und der letzten Zigarette? Oder habt ihr es schon aufgegeben oder habt erst gar keine guten Vorsätze?
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